ÜBER SPECKSTEIN


Die Bezeichnung Speckstein (Steatit) stammt aus dem Griechischen und ist selbsterklärend, weil das Gestein einen speckigen Glanz zeigt und sich auch irgendwie so anfühlt.
Weit verbreitet sind auch die Name Seifenstein (soapstone, pierre ollaire, pietra ollare),
oder Lavezstein.
Speckstein besteht vor allem aus Talk und verschiedenen Mineralien.
Aufgrund der leichten Bearbeitbarkeit war Speckstein bereits im Alten Orient, Ägypten, China und Skandinavien ein beliebter Natur- und Werkstein. Er wurde überwiegend zu Siegeln, Skulpturen und verschiedenen Haushaltgegenständen wie Behältern und Kochgeschirr verarbeitet.
Bedeutende Vorkommen finden sich in Ägypten, Afrika, Brasilien, China, Frankreich, Finnland, Indien, Italien, Kanada, Norwegen, Österreich, Russland, Schweiz und der Ukraine.
Der zum Ofenbau genutzte Speckstein wird hauptsächlich in Finnland und Brasilien abgebaut und zeichnet sich durch eine hohe Wärmespeicherkapazität aus.
Je nach Herkunft kommt Speckstein in der Farbvarianten Schwarz, Grau, Grün, Beige, Braun, Rötlich, Weiss und Rosa vor und auch innerhalb dieser Farbqualitäten gibt es verschiedenste Farbabstufungen und Maserungen.

Nach der Mohs`schen Härteskala, die die Härte der Mineralien von 1-10 angibt, liegt Speckstein mit der Härte 1 am untersten Ende, während der Diamant als das härteste Mineral mit der Härte 10 die Skala nach oben abschliesst. (Alabaster 1,5 - 2, Marmor 3, Granit 7)
Speckstein ist übrigens zwar weich, wiegt aber genauso viel wie Granit.